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  St. Viktor

Für den in den Sechzigerjahren des 20. Jahrhunderts nach Norden erweiterten Stadtteil Vogelsang wurde  1967 eine katholische Kirche errichtet, die am 1. Dezember 1968 geweiht werden konnte. Die Pläne stammen von dem Kölner Architekten Hans Schilling, der in seiner Heimatstadt bereits mehrere Kirchen errichtet hatte und zeitgleich mit Köln-Esch mit Sankt Mariä Namen eine sehr ähnliche „Schwesterkirche“ baute.

Kirche, Kindertagesstätte und Pfarrwohnungen umstehen einen kleinen Platz, alle Gebäude bestehen aus rotem Backstein. Die Kirche hat einen vieleckigen Grundriss. Lineare Fensterbänder durchschneiden die glatten Außenmauern, welche zusätzlich durch sich nach außen verwölbende, runde oder eckige Raumteile gegliedert werden. Im Innern bilden diese nach außen ablesbaren Raumstrukturen Orte für den Vollzug einiger Sakramente: Es befinden sich dort der Beichtstuhl, die Sakramentskapelle, die Apsis und die Taufkapelle.

Der breite Gemeinderaum mit flacher Holzdecke orientiert sich zur leicht parabelförmigen Apsis, die nur durch ein schmales vertikales Fenster an der rechten Seite belichtet wird. Links der Apsis schließt sich die fünfeckige Sakramentskapelle an, der Tabernakel ist ein Werk der Münsteraner Künstlerin Hilde Schürk-Frisch. Auf der anderen Seite, rechts der Apsis, ordnete Hans Schilling die Taufkapelle auf rundem Grundriss an.

Auch der Ambo und das Altarkreuz sind Werke von Hilde Schürk-Frisch, die Leuchter stammen von Wolfgang Göddertz, die Fenster und das Relief schuf Bode Schramm.

Quelle: Kölner Kirchen; Die Kirchen der katholischen und evangelischen Gemeinden in Köln, Hrsg. Von Manfred Becker-Huberti und Günter A. Menne, Bachem Verlag, Köln, 1. Auflage 2002, S. 154.